Die Berufsmaturität (BM) verbindet die berufliche Grundbildung (EFZ) mit erweiterter Allgemeinbildung. Personen mit Berufsmaturität erhalten Zugang zu den Schweizer Fachhochschulen oder - eine erfolgreiche Ergänzungsprüfung vorausgesetzt - an die Universitäten. Auch für andere Arten der Weiterbildung (höhere Fachprüfungen, eidg. Berufsprüfungen etc.) bietet die BM beste Voraussetzungen.
Das Hauptziel der BM ist denn auch der Erwerb aller Kompetenzen, die für den erfolgreichen Einstieg in höhere Aus- und Weiterbildungen notwendig sind.
Die Berufsmaturität (BM) kann während der Lehre absolviert werden, steht aber auch gelernten Berufsleuten nach dem EFZ-Abschluss offen. Die lehrbegleitende Ausbildung (Modell BM 1) erfolgt in Form von zusätzlichen Schultagen oder -halbtagen, verteilt über die gesamte Dauer der Lehrzeit. Die BM für Personen mit abgeschlossenem EFZ (Modell BM 2) umfasst ein Jahr Vollzeit-Studium nach der Lehre. Lehrbegleitende BM (BM 1) und Vollzeit-BM (BM 2) sind gleichwertige Abschlüsse.
Um die Vollzeitausbildung (BM 2) noch flexibler zu gestalten, wird ein Teil des Unterrichts als begleitetes selbstorganisiertes Lernen (BSOL) durchgeführt. Der klassische Präsenzunterricht wird dabei durch Lernphasen ergänzt, die örtlich und zeitlich unabhängig gestaltet werden können.
Das BSOL schafft zusätzliche Freiräume bei der Organisation des Lernens und ermöglicht eine höhere zeitliche und örtliche Flexibilität. Gleichzeitig setzt dieses Modell ein hohes Mass an Selbstständigkeit, Eigenverantwortung und eine sorgfältige Planung des eigenen Lernprozesses voraus.
Auch mit dieser Flexibilisierung der Unterrichtsorganisation bleibt die BM 2 eine anspruchsvolle Vollzeitausbildung.
An der BFO werden folgende BM-Ausrichtungen angeboten:
Nähere Informationen zu den einzelnen BM-Ausrichtungen finden Sie hier.