Neubau am Standort Visp kann gebaut werden

09.02.2021

Nachdem der Staatsrat bereits 2019 die Erweiterung der BFO genehmigte und das Projekt in einem Architekturwettbewerb ausschrieb, wurde nun der Verpflichtungskredit vom Walliser Grossrat gesprochen. Das Büro bernath + widmer kann sein Siegerprojekt «Tetris» am Standort Visp bauen. Es handelt sich dabei um einen Neubau an der Stelle des bisherigen Gebäudes B.

Am Dienstag, 9. Februar, hat das Parlament den Verpflichtungskredit über total fast 16 Millionen Franken einstimmig angenommen: 14,5 Millionen Franken werden vom Kanton Wallis, 1,5 Millionen von der Gemeinde Visp beigesteuert.

«Dieses Projekt ist sehr wichtig für die Region, die Industrie und die Wirtschaft», sagt CSPO-Grossrat Egon Werlen, «mit diesem Neubau wird die Schule aufgewertet, einerseits in ihrer Infrastruktur, aber auch mit einer modernen Lernumgebung.» Auch Rainer Studer von der CVPO erklärt die BFO zum «Erfolgsfaktor für die Wirtschaft», in der Berufsfachleute Mangelware seien.

1’029 Lernende aus 29 verschiedenen Berufen besuchen im Schuljahr 2020/2021 den Berufsfachschulunterricht, die überbetrieblichen Kurse, die Berufsmaturität oder eines der Brückenangebote an der BFO in Visp, insgesamt unterrichten 102 Lehrpersonen rund 80 Klassen. Während in den Gebäuden A, C, D und E zeitgemässe Räumlichkeiten zur Verfügung stehen, gelten sowohl die Infrastruktur als auch die Bausubstanz von Gebäude B – wo hauptsächlich die Gesundheits- und Sozialberufe unterrichtet werden – als veraltet.

Darüber hinaus findet der Unterricht für die Chemie- und Life-Tech-Berufe aus Platzgründen seit 2016 nicht mehr in kantonseigenen Schulräumen statt. Die Klassen dieser Berufsgruppen werden aktuell in sechs zugemieteten Klassenzimmern ausserhalb des BFO-Areals unterrichtet. Mit dem Neubau soll der Unterricht aller Lernenden wieder vereint auf dem BFO-Campus stattfinden.

Der Rückbau des bestehenden Gebäudes B ist bereits für kommenden Sommer oder Herbst geplant. Nach Erhalt der Baubewilligung sollen die Bauarbeiten im Herbst 2021 oder im Frühling 2022 begonnen werden. Auf den Schulbeginn 2024 soll der Neubau B, der fast ausschliesslich aus Holz und Beton gebaut werden soll, bezugsbereit sein. «Wir werden alles geben, dass es Schweizer Holz ist», sagt Staatsrat Christophe Darbellay, «zu hundert Prozent können wir dies aber nicht garantieren, da der Auftrag im öffentlichen Beschaffungswesen ausgeschrieben wird».

Neubau am Standort Visp kann gebaut werden

09.02.2021

Nachdem der Staatsrat bereits 2019 die Erweiterung der BFO genehmigte und das Projekt in einem Architekturwettbewerb ausschrieb, wurde nun der Verpflichtungskredit vom Walliser Grossrat gesprochen. Das Büro bernath + widmer kann sein Siegerprojekt «Tetris» am Standort Visp bauen. Es handelt sich dabei um einen Neubau an der Stelle des bisherigen Gebäudes B.

Am Dienstag, 9. Februar, hat das Parlament den Verpflichtungskredit über total fast 16 Millionen Franken einstimmig angenommen: 14,5 Millionen Franken werden vom Kanton Wallis, 1,5 Millionen von der Gemeinde Visp beigesteuert.

«Dieses Projekt ist sehr wichtig für die Region, die Industrie und die Wirtschaft», sagt CSPO-Grossrat Egon Werlen, «mit diesem Neubau wird die Schule aufgewertet, einerseits in ihrer Infrastruktur, aber auch mit einer modernen Lernumgebung.» Auch Rainer Studer von der CVPO erklärt die BFO zum «Erfolgsfaktor für die Wirtschaft», in der Berufsfachleute Mangelware seien.

1’029 Lernende aus 29 verschiedenen Berufen besuchen im Schuljahr 2020/2021 den Berufsfachschulunterricht, die überbetrieblichen Kurse, die Berufsmaturität oder eines der Brückenangebote an der BFO in Visp, insgesamt unterrichten 102 Lehrpersonen rund 80 Klassen. Während in den Gebäuden A, C, D und E zeitgemässe Räumlichkeiten zur Verfügung stehen, gelten sowohl die Infrastruktur als auch die Bausubstanz von Gebäude B – wo hauptsächlich die Gesundheits- und Sozialberufe unterrichtet werden – als veraltet.

Darüber hinaus findet der Unterricht für die Chemie- und Life-Tech-Berufe aus Platzgründen seit 2016 nicht mehr in kantonseigenen Schulräumen statt. Die Klassen dieser Berufsgruppen werden aktuell in sechs zugemieteten Klassenzimmern ausserhalb des BFO-Areals unterrichtet. Mit dem Neubau soll der Unterricht aller Lernenden wieder vereint auf dem BFO-Campus stattfinden.

Der Rückbau des bestehenden Gebäudes B ist bereits für kommenden Sommer oder Herbst geplant. Nach Erhalt der Baubewilligung sollen die Bauarbeiten im Herbst 2021 oder im Frühling 2022 begonnen werden. Auf den Schulbeginn 2024 soll der Neubau B, der fast ausschliesslich aus Holz und Beton gebaut werden soll, bezugsbereit sein. «Wir werden alles geben, dass es Schweizer Holz ist», sagt Staatsrat Christophe Darbellay, «zu hundert Prozent können wir dies aber nicht garantieren, da der Auftrag im öffentlichen Beschaffungswesen ausgeschrieben wird».